Projekt Yungas in Argentinien


Retten Sie den Urwald indem Sie Eigentümer einer Parzelle werden

Beteiligen Sie sich an der Gründung eines privaten Naturreservates in Argentinien, um eine von Abholzung und vom Anbau gentechnisch veränderter Sojapflanzen stark bedrohte Region zu schützen. Statt einer anonymen Organisation Geld zu spenden, kaufen Sie eine Parzelle Urwald an einem einzigartigen Ort und entdecken eines der faszinierendsten Ökosysteme Südamerikas, indem Sie in einer traditionellen Gemeinschaft empfangen werden.


Die Yungas

Ein bis 4000m hohes Vorgebirge entlang der östlichen Berghänge der Gebirgskette der Anden, hält die Feuchtigkeit, die direkt vom Atlantischen Ozean kommt, zurück und führt zur Bildung feuchter, subtropischer Nebelwälder, der Yungas. Die Biodiversität dieser Wälder ist bemerkenswert. Es wachsen einige hundert Baumarten, mehr als in ganz Europa. Die Dichte der Vegetation, die unglaubliche Grösse einzelner Bäume, die baumartigen Farne und die unzähligen Epiphyten, d.h. auf Bäumen wurzelnde Pflanzen, die von der Luft leben, geben den Yungas einen majestätischen Charakter und zeugen von der Macht der Natur. Die Nebelwälder bilden den Übergang zwischen dem Hochland der Anden und dem Amazonas-Regenwald und Jaguar, Tapir, Affen und zahlreiche Papageienarten sind in Ihnen zu Hause.

Dans la forêt des Yungas, la nature est encore libre !

Der Nebelwald ist in Gefahr

Das Hartholz wird schon seit Langem genutzt, aber bis heute sind noch grosse Teile der Yungas unerschlossen und von der Zerstörung verschont geblieben. Das Vieh weidet mehr oder weniger ungehindert in den Wäldern und wandert im Sommer in die höher gelegenen Weiden oberhalb der Waldgrenze.
Gegenwärtig dominiert die Bedrohung durch den Anbau von transgenen Sojapflanzen, der seit einigen Jahren Argentinien verwüstet. Die Europäische Union importiert massenweise argentinische Sojabohnen, um ihr Rindvieh zu füttern: Wenn Sie ihr Beefsteak essen, tragen Sie also indirekt dazu bei, die wunderbare Natur Argentiniens zu zerstören.
In der Provinz Salta haben wir mit eigenen Augen endlose Sojafelder gesehen, die sich beidseits einer Strasse je fünfzehn Kilometer weit ausdehnen, wo ein paar Jahren noch Urwald stand. Im Jahre 2004 gelang es dem Gouverneur der Provinz seinen Freunden, welche Sojabohnen anpflanzen, ein grossflächiges Naturschutzgebiet zu verkaufen.
Die Situation ist alarmierend, umso mehr als die verwendete Sojapflanze mit einem herbizidresistenten Gen versehen wurde. Das Herbizid wird mit Flugzeugen verspritzt und zerstört alles ausser den Sojapflanzen. Das Herbizid dringt massiv in die Pflanze ein und es befinden sich Spuren im Fleisch und im Käse, den wir in Europa konsumieren. Es verseucht direkt die Vegetation und das Trinkwasser, was zu einer ansteigenden Zahl von Gesundheitsbeschwerden bei der lokalen Bevölkerung führt.

Champ de soja : en dix ans, la forêt a reculé de quinze kilomètres !

Wir können handeln !

Vor mehr als fünfzehn Jahren wurde der Verein Pro Yungas gegründet, um diese auf der ganzen Welt einzigartige Landschaft im Nord-Osten Argentiniens und im Süden Boliviens zu schützen. Die Fundación Vida Silvestre, mit Sitz in Buenos Aires, arbeitet für den Naturschutz im ganzen Land. Da die Regierung empfänglicher ist für die kurzfristigen wirtschaftlichen Einnahmen, als für die Notwendigkeit, die Biodiversität zu bewahren, haben diese Organisationen beschlossen, die Gründung von privater Naturschutzreservaten zu fördern. In der Tat, scheint eine Vorgehensweise, die sich auf das Gewissen der Waldeigentümer abstützt besonders erfolgversprechend zu sein, insbesondere wenn sie gemeinsam vorgehen. Deshalb gründeten wir die Association Biodiversité et Conscience en Amérique Latine (ABCAL), deren Ziel es ist, zur Erhaltung der Biodiversität in den besonders sensiblen Zonen Lateinamerikas beizutragen und sowohl bei der lokalen wie auch bei der europäischen Bevölkerung die Entwicklung des Bewusstseins zu fördern, um den Schutzaktionen Nachhaltigkeit zu verschaffen. Die Gründer der ABCAL sind Romain Dufayard und François Couplan. Romain Dufayard ist mehrsprachiger Fremdenführer und hat auf der Suche nach Samen, die im Kunsthandwerk genutzt werden, während vier Jahren Südamerika bereist und zwei Jahre in Argentinien gelebt. François Couplan ist Ethnobotaniker und Schriftsteller, welcher auf der Suche nach traditionellen Anwendungen von Pflanzen seit über fünfunddreissig Jahren unseren Planeten erkundet.


Ein ehrgeiziges Projekt: Gemeinsam sind wir stark

Für ein gutes Werk einem vertrauenswürdigen Verein eine Geldsumme zu spenden, ist sicherlich eine gute Tat. Damit sich aber wirklich etwas ändert, scheint es uns unabdinglich, Sie als Person stärker miteinzubeziehen: Ihr Einfluss als Konsument ist wesentlich und Ihre Handlungsmöglichkeiten sehr viel grösser, als Sie denken. Und es ist durchaus denkbar, dass Ihre Beteiligung auch finanziell interessant sein kann.
Wir schlagen Ihnen deshalb vor, Eigentümer einer Parzelle ursprünglichen Nebelwaldes der Yungas im Nord-Osten Argentiniens zu werden. Sie investieren eine Summe Geld in eine privatrechtliche Immobiliengesellschaft (SCI), welche Ihnen das Grundrecht auf eine bestimmte Anzahl Anteilscheine verschafft. Für grössere Summen können Sie auch Wald als Eigentum erwerben. Ein detailliertes Pflichtenheft definiert, was Sie auf Ihrem Grundstück tun dürfen und unterlassen müssen. Jegliche Aktivitäten, die der Erhaltung der Natur schaden, sind selbstverständlich verboten. Hingegen ist es erlaubt, den Wald zu betreten, in ihm zu wandern, zu zelten und in Vernünftigem Masse pflanzliche Produkte zu ernten (z.B. die schmackhaften Nüsse des argentinischen Walnussbaumes…). Ihr Grundstück kann Ihren Nachkommen vererbt oder nach Gutdünken weiterverkauft werden – sicherlich mit einem beträchtlichen Gewinn, denn momentan ist der Grundstückpreis in Argentinien sehr tief, das Land lockt immer mehr Investoren an und der Wechselkurs des Euros ist hoch.

Sommet à 4000 m à travers la forêt

Südamerika entdecken

Wir möchten Sie auch dazu ermuntern ihr Grundstück zu entdecken und von dort aus die Nachbarregionen zu erkunden. Der Ort, den wir gewählt haben, ist ein idealer Ausgangspunkt um Argentinien, Bolivien und Chile, sowie auch Peru oder den brasilianischen Mato Grosso, mit so verschiedenartigen Landschaften wie die Puna; den Altiplano (eine Hochebene auf 4000m); die Gipfel der Anden, welche 6000m Höhe überschreiten; mitten in den Bergen verlorene, riesige Salzwüsten; von Rosaflamingos bewohnte Lagunen; den Trockenwald des Chaco und den Regenwald des Amazonas zu bereisen. Ganz nahe von Ihrem „zu Hause“ können Sie die, in spanischer Kolonialarchitektur gebaute Stadt Salta entdecken, in der ganzjährlich ein frühlingshaftes Klima herrscht; die Quebrada de Humahuaca erforschen, ein ausgedehnter Canyon durch welchen der Rio Grande fliesst und der von farbenfrohen Felswänden flankiert ist und die kleine Stadt Tarija in Bolivien besuchen, deren Markt von Gemüse aus den Anden überquillt, die einzigartig für diese Region sind. In diesen Gegenden ist die einheimische Bevölkerung noch sehr präsent und die Traditionen der zahlreichen Ethnien zeigen sich in den verschiedenen Facetten des Alltages, insbesondere in der Ernährung und dem Kunsthandwerk.
Während Ihres Besuches können Sie in einem Gebäude wohnen, welches in der Nähe des Reservates gebaut wird. Wir werden regelmässig Erkundungsrundgänge durch die Region organisieren, damit Sie sowohl die Wunder der Natur und der Kultur entdecken können, als auch mit dem Alltag der Einheimischen vor Ort bekannt werden, der oft nicht einfach ist. Im Zeitalter der Globalisierung, so scheint es uns, dürfen wir nicht mehr unsere Augen vor der Realität am anderen Ende der Welt verschliessen – und für die auch wir teilweise mitverantwortlich sind.

Lama dans la Puna   Lama in derPuna

   Riesige Salzwüste auf 4000m Höhe  Une immense saline à 4000 m d'altitude

A Purmamarca, la montagne aux sept couleurs  Purmamarca, der Berg mit sieben Farben

 Gastronomie in den Anden  Gastronomie andine

Un tubercule andin unique au monde : la "papa lisa" ou "ulluco"  Essbare Knolle der Anden : la papa lisa

Eine effiziente Partnerschaft

Die Verhandlungen um den Kauf der Parzellen sind im Gange (mindestens 1000ha). Der Verein Pro Yungas wird sich in Zukunft um die Verwaltung Ihres Grundstückes kümmern. Insbesondere wird er dafür sorgen, dass das Pflichtenheft, welches die Erhaltung der Natur garantiert, sowohl von den Eigentümern, als auch von der lokalen Bevölkerung eingehalten wird.
Dieser gegenüber nimmt Pro Yungas eine entschieden positive und partizipative Haltung ein. Einerseits entwickelt der Verein sowohl ein Programm für Umweltbildung, andererseits fördert er eine umweltschonende Wirtschaftsentwicklung, indem er die Einwohner dazu anregt, eher Bienenzucht als Viehzucht auszuüben, eher Ökoturismus zu betreiben als Zuckerrohr und Sojabohnen anzupflanzen und indem er für das lokale, traditionelle Handwerk (namentlich die Verarbeitung von Lama- oder Alpakawolle) einen neuen Absatzmarkt anbietet.
Als Gegenleistung für ihre Hilfe haben wir Pro Yungas versprochen, dass sie einen Teil des Gebäudes, welches wir in der Nähe des Reservates bauen werden, als Räumlichkeiten nutzen dürfen. Die Fundación Vida Silvestre untersützt unser Projekt ebenfalls. Die ABCAL wird sich in Zusammenarbeit mit dem Verein Pro Yungas darum kümmern geeignete Grundstücke zu finden, regelmässig die Miteigentümer der SCI zu versammeln und sie über Neuigkeiten zu informieren, die Einhaltung des Pflichtenheftes zu überprüfen, die Ideen und Aktionen rund um den Naturschutz zu verbreiten und das persönliche und globale Bewusstsein zu fördern.


Wo genau ?

Die Yungas dehnen sich von der Provinz Tucumán in Argentinien bis nach Venezuela aus. Die Region, welche wir ausgewählt haben befindet sich im extremen Nord-Osten von Argentinien bis zur Grenze nach Bolivien. Wir möchten ein Grundstück auf der Gemeinde Los Toldos kaufen, das in der Nachbarschaft des Naturreservates von Nogalar und des Nationalparks Baritu liegt, mit dem Ziel die zwei Gebiete zu verbinden und eine grosse, zusammenhängende Naturschutzfläche zu erhalten.

Au bout de la flèche, tout près de la Bolivie

Wieso Argentinien ?

Aus verschiedenen Gründen haben wir für unser Projekt Argentinien ausgewählt. Die Biodiversität ist gross, die Natur ist extrem bedroht aber noch sind Teile des Nebelwaldes in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten. Das Land ist politisch stabil und seit der Geldabwertung gibt es wieder ein verstärktes Wirtschaftswachstum. Die Infrastruktur ist absolut zufriedenstellend und das Reisen und die Kommunikation sind einfach. Die Bevölkerung hat hauptsächlich europäische Wurzeln und deshalb eine Kultur und eine Sprache (Spanisch), die uns vertraut sind. Der Grundstückpreis ist momentan noch niedrig, wird aber in den nächsten Jahren sicherlich enorm steigen, so dass der Landkauf in Argentinien auch eine hervorragende Geldanlage darstellt.

Le majestueux cactus "cardon"

Jetzt sind Sie an der Reihe !

Wenn unser Projekt Sie anspricht, können Sie:

  • eine Parzelle des Nebelwaldes in Argentinien kaufen ;
  • dem Verein ABCAL beitreten um uns zu unterstützen und um über die Entwicklung unserer Projekte auf dem Laufenden gehalten zu werden ;
  • dem Verein ABCAL einen Geldbetrag spenden und damit unsere Aktionen zu unterstützen ;
  • diese Information weiterleiten und uns bei der Suche nach neuen Partnern helfen, seien es private Personen oder Institutionen.


Kontakt :

fc@couplan.com

               

 
François Couplan  & Françoise Marmy
CH-1692 MASSONNENS
Haut Ourgeas / F-04330 BARRÊME
+41 (0)26 653 19 78 - Fax : +41 (0)26 653 27 47

+33 (0)4 92 34 25 29

Site web : www.couplan.com / e-mail : fc@couplan.com

WebMaster : Küng Roland -

dernière mise à jour le mardi 1 janvier, 2008 12:29